, Niederer Marcel

Gäste aus dem Glarnerland bei der Jet Chuchi

Eine Zufallsbekanntschaft in den Ferien führt zu einem Besuch der Chlytaler Hobbyköche bei der Jet Chuchi in Rümlang

Wenn einer eine Reise tut ... so kann er nicht nur was erzählen, sondern er lernt auch Menschen kennen. So geschah es Cfr. Urs Feuerstein in den Ferien, dass er Michael Eberle aus Schwanden kennen lernte. Beide teilen die Leidenschaft als Hobbyköche. Michael ist Mitglied der Chlytaler Hobbyköche. Das Chlytal ist das kleiner Seitental im Glarnerland, welches bei Schwanden östlich vom Grosstal südwärts nach Elm abzweigt.

Die Confrérie de la Marmite war im Glarnerland vor vielen Jahren mit der Ziegerstöggli Chuchi mit dem damaligen Grand Maître Hans Stauffer vertreten. Dies ist aber Geschichte, wie auch das legendäre Grand Marmitage im Märchenhotel in Braunwald. Vielleicht eine neue Möglichkeit, eine Chuchi für die Confrérie zu gewinnen, dachte sich Cfr. Urs und lud die Hobbyköche aus dem Chlytal zu einer Chochete bei der Jet Chuchi ein. Am 4. September 2025 war es soweit. Eine Delegation mit den Hobbyköchen Michael, Balz und Sepp trafen pünktlich zum Apéro ein. 

Photo mit den Gästen der Chlytaler Hobbyköche

Nach der Begrüssung ging es zum Briefing der Chochete unter Leitung von Cfr. Urs. Als Gästebetreuer fungierte Cfr. Christoph Wolleb, welcher das Chuchileben der Jet Chuchi vorstellte und auch über die Funktion der Confrérie de la Marmite als Dachverband berichtete. Beim reichen Apéro - Insider wissen, bei Cfr. Urs immer prächtig präsentiert - stellte Michael die Chlytaler Hobbyköche vor. Sie kennen ähnliches wie wir bei der Jet Chuchi. Monatliche Chocheten oder ein jährliches Galadinner mit den Damen. Zudem kochen sie bei einigen öffentlichen Anlässen und mit dem Zustupf finanzieren sie einen Teil ihrer Clubreisen, welche auch mal nach Meran führen können.

Photo der Apéroplatte

Kulinarisch war die Chochete dem Tessin gewidmet. 

Menü der Chochete vom 4. September 2025

Während den einzelnen Gängen gab es genügend Zeit sich am Tisch über unser gemeinsames Hobby auszutauschen. Und zwischen den Gängen wurde beim Kochen auch viel miteinander über Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede gefachsimpelt. Natürlich kam das eben erst abgeschlossene Eidgenössische Schwinger- und Älplerfest (ESAF2025) in Mollis auch zur Sprache.

Nach dem Dessert verabschiedeten sich die drei Glarner mit einem besonderen Geschenk: In einem Glarnertüchlein des ESAF2025 waren ein paar Glarner Kalberwürste mit Originalrezept und ein Glarner Beggeli (oder Pastetli) eingewickelt. Die Beggeli sind mit eine Mandelfüllung, die Hellen, gefüllt, während die Dunkeln eine Füllung aus getrockneten Birnen oder Zwetschgen enthalten. Zwei typische Glarner Spezialitäten. Im Patrimoine culinaire finden sich zur Kalberwurst und Glarner Beggeli vertiefende Informationen. 

 

Photo des Glarner Tüchleins mit der Glarner Kalberwurst

Alle Teilnehmer blicken auf eine genussvolle Chochete zurück, bei der wir neue Menschen kennen lernten.